Friedhofsgestaltung als größtes Thema | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Außerdem Beratungen über den Bebauungsplan "Ortslage", das Backes und verschiedene Veranstaltungen

Friedhofsgestaltung als größtes Thema

Neugestaltung des Friedhofes

Da unser Friedhof inzwischen sowohl in der Bepflanzung als auch im Hinblick auf die Friedhofshalle „in die Jahre“ gekommen ist, hat der Gemeinderat in der Bürgerversammlung am 4.09. gemeinsam mit Hardter Einwohnern besprochen, dass es auf dem Friedhof einige Änderungen geben soll.

Das Wiesenurnengrabfeld hat sich stellenweise stark abgesenkt. Hier muss Erde aufgefüllt werden. Aus den Reihen der Bürgerschaft kam die Anregung, die Neuaufschüttung durch Abrütteln zu verdichten -allerdings hat der Gemeinderat sich mehrheitlich dagegen ausgesprochen. Die Erde soll lediglich glattgezogen werden. Auch, wenn in 15 Jahren dann eine erneute Auffüllung erfolgen müsste, wird von den Gemeinderatsmitgliedern das Befahren des Feldes mit einer Rüttelplatte als pietätlos betrachtet.

Die 22 Grabplatten müssen nach der Einebnung neu eingemessen und gesetzt werden. Die Notwendigkeit der Auffüllung wurde bereits durch Veröffentlichungen in der OrtsApp sowie im Wäller Blättchen und in einer Bürgerversammlung kommuniziert.

Desweiteren ist eine Dachsanierung der Friedhofshalle notwendig. Es liegen bereits 4 Angebote zwischen 33.000 und 39.000 € vor. Da die in 2026 vorgesehenen Mittel von 15.000 € reichen hierzu nicht ausreichen, sollen für das Dach 40.000 € im Haushalt 2027 vorgesehen werden.

Außerdem wurden für die Außenanstricharbeiten diverse Malerfirmen angefragt, allerdings liegt hierzu bislang kein Angebot vor.

Die Anregung, zukünftig auch Wiesenerdbestattungen anzubieten, möchte der Gemeinderat derzeit nicht weiter verfolgen.

Backes

Der Auftrag für neue Türen wurde nach den Beschlüssen aus der letzten Gemeinderatssitzung vergeben. Die Lamellen am „Türmchen“ sollen möglichst in Eigenleistung getausctht werden. Nach dem Tausch der Lamellen soll der Dachdecker auch dieses Dach begutachten und ggf. ausbessern.

Haushaltsplan 2027 und Umsetzungsstand 2028

Die OB berichtet, dass die Notstromversorgung des DGH nach den Beschlüssen der letzten Sitzung ebenfalls vergeben wurde.

Die Anbindung an den Radweg vom soll noch dieses Jahr vorgenommen werden, hier ist jedoch die Entfernung des Bewuchses notwendig, der erst ab Oktober vorgenommen werden kann.

Zur Erschließungsmaßnahme „Vor der Häsel“: Die Schlussrechnung liegt der Verbandsgemeinde vor. aktuell werden noch Unklarheiten ausgeräumt. Die geprüfte Schlussrechnung wird im Laufe der nächsten Wochen vorliegen. Die Finale Abrechnung der Erschließungsbeiträge wird nach Abstimmung mit der Finanzabteilung Ende Oktober/ Anfang November erfolgen.

Die Verlängerung des Fußweges zum Feldweg zum Flurhof soll wie geplant im nächsten Jahr vorgenommen werden.

In den Haushalt aufgenommen werden sollen noch 2 Geschwindigkeitsmesstafeln mit Solar. (2.500 € pro Stück).

Bebauungsplan „Ortslage“

Die Ortsgemeinde Hardt befindet sich derzeit im Verfahren zur 4. Änderung des Bebauungsplans „Ortslage“.

Im Rahmen der förmlichen Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 BauGB sowie der frühzeitigen Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB sind zu den im Geltungsbereich der 4. Änderung gelegenen gewerblichen Bauflächen Stellungnahmen eingegangen. Im Ergebnis der Prüfung und Abwägung der vorgebrachten Belange hat sich die Ortsgemeinde dazu entschlossen, die bislang im Geltungsbereich enthaltenen Flächen des Gewerbegebiets (GE) sowie des eingeschränkten Gewerbegebiets (GE(E)) aus dem laufenden Verfahren zur 4. Änderung des Bebauungsplans „Ortslage“ herauszunehmen.

Für die betreffenden Flächen soll vielmehr ein eigenständiges, separates Bauleitplanverfahren durchgeführt werden. Hintergrund hierfür ist insbesondere, dass die tatsächliche vorhandene Nutzung in Teilbereichen nicht mehr vollständig der derzeit festgesetzten Art der baulichen Nutzung als Gewerbegebiet bzw. eingeschränktes Gewerbegebiet entspricht. Im Rahmen eines gesonderten Verfahrens soll daher eine städtebaulich geordnete und an die tatsächlichen Gegebenheiten angepasste Neuordnung des Bereichs geprüft und gegebenenfalls bauplanungsrechtlich umgesetzt werden.

In diesem Zusammenhang ist zwischenzeitlich ein Bürger bei der Verbandsgemeindeverwaltung vorstellig geworden, der das Interesse an der Umwandlung des Gewerbegebietes in ein Mischgebiet bekundet hat.

Der zeitliche Zusammenhang mit der beabsichtigten Neuordnung des Bereichs ist insofern von Bedeutung, als die Ortsgemeinde unabhängig von den konkreten Interessen der Eigentümer bereits die Absicht verfolgt, die aus dem laufenden Verfahren herausgenommenen Flächen in einem gesonderten Verfahren städtebaulich neu zu ordnen. Hinzu kommt, dass auch seitens der Gewerbeaufsicht der SGD Nord eine entsprechende Neuordnung beziehungsweise Überprüfung der bestehenden Situation gefordert wird.

Damit besteht für die Ortsgemeinde die Möglichkeit, die vorhandene städtebauliche Situation in einem eigenständigen Bauleitplanverfahren umfassend zu betrachten und die künftige Art der baulichen Nutzung unter Berücksichtigung der tatsächlichen Nutzungsverhältnisse, der städtebaulichen Zielsetzungen der Ortsgemeinde sowie der Belange der betroffenen Eigentümer und der zuständigen Fachbehörden zu prüfen. Hierbei ist unter anderem zu untersuchen, ob und in welchem Umfang eine Ausweisung als Mischgebiet den vorhandenen Nutzungen und den künftigen städtebaulichen Entwicklungszielen der Ortsgemeinde entspricht.

5. Verschiedenes

Anna Schmidt stellt die Stände auf dem Weihnachtsmarkt vor. Der Weihnachtsmarkt ist ausgebucht. Die eingenommenen Mittel sollen für den Förderverein von KiTa und Grundschule Nistertal verwendet werden.

Die Bürgermeisterin regt an, für die St. Martin-Veranstaltung am 14.11. vorab ein (Sicherheits)Konzept zu erstellen. Der Weg sowie die Sicherung des Zuges soll festgelegt werden, ebenso die Plätze, an denen Lieder gesungen werden. Eine Beispiel für ein solches Konzept soll vorab gesucht werden.

Probelöcher „An der Struth“ der VG-Werke, die bereits seit geraumer Zeit bestehen, sollen geschlossen werden.

Wer die Diskussionen live mitverfolgen möchte, ist herzlich eingeladen, als Besucher an unseren Sitzungen teilzunehmen. Voraussichtlich tagt der Gemeinderat nächstes Mal am 30.10.26 um 18.30 Uhr in der Lehrerwohnung im Dorfgemeinschaftshaus.