Hardter geben Anregungen zur Umgestaltung | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Hardter geben Anregungen zur Umgestaltung

Am 04.09.26 trafen sich Hardter Bürgerinnen und Bürger, um gemeinsam zu überlegen, wie der Hardter Friedhof zukünftig aussehen könnte.

Eng mit der Gestaltung verbunden sind Änderungen in der „Nachfrage“. Die vormals hauptsächlich genutzte Erdbestattung ist seit 2015 in Hardt nicht mehr vorgekommen. Bevorzugt werden seither Urnenbeisetzungen - sei es in Urnenreihengräbern oder in der beliebten Form der Urnenwiesenbeisetzung.

Die Anwesenden befanden vor allem einen schattenspendenden Baum vor der Friedhofshalle anstelle der absterbenden Kiefer für notwendig. Anklang fand auch die Idee, auf einem freien Grabfeld (am Eingang links) eine Baumbepflanzung anzulegen, so dass in naher Zukunft neben den Wiesenurnengräbern auch Baumbestattungen angeboten werden können. Es entsteht sozusagen ein „Friedwald im Friedhof“.

Allgemein war der Wunsch, den Friedhof als Ort der Begegnung und des Aufenhaltes bei den Verstorbenen aufzuwerten, so dass auch geplant ist, am Kreuzungspunkt der Fußwege ein Rondell mit einigen Bänken anzulegen.

In die Jahre gekommen ist auch die Friedhofshalle. Hier ist erforderlich, das Dach in absehbarer Zeit neu zu decken sowie einen neuen Anstrich vorzunehmen. Dafür wird die Gemeinde Geld in den Haushalt des kommenden Jahres einstellen.

Auch der Gesetzgeber hat den Veränderungen im gesellschaftlichen Umgang mit der würdevollen Beisetzung von Verstorbenen Rechnung getragen und bietet inzwischen deutlich mehr Möglichkeiten, als vorher. Bürgermeisterin Gabriele Greis bot hier einen kurzen Einblick, machte jedoch auch deutlich, dass alle neuen Beisetzungsmöglichkeiten nur dann Anwendung finden können, wenn sie zuvor durch den dann Verstorbenen schriftlich festgelegt werden.

Die Präsentation zu den Neuerungen ist diesem Artikel angefügt.